Ratgeber zum Thema Haftung
Fahrzeuge richtig zulassen - was sollte beachtet werden?
21.08.2013 | Haftung
Ganz gleich, um welchen Behördengang es geht: Grundsätzlich ist man immer auf dem richtigen Weg, wenn man sich optimal darauf vorbereitet. Und dies gilt vor allem auch für die Zulassung eines Fahrzeugs. Ganz gleich ob ein Fahrzeug neu zugelassen werden soll, umgemeldet werden soll innerhalb eins Bezirks oder außerhalb eines Bezirks, außerbetrieb gesetzt oder nach außerbetrieb setzen wieder angemeldet werden soll, für jedes dieser Vorhaben werden bestimmte Dokumente benötigt.

Ist man sich im Klaren darüber, welche Dokumente man benötigt, ist die Fahrzeugzulassung praktisch ein Spaziergang. Die Bearbeitungsdauer kann auf diese Weise abgekürzt werden und Zulassende Fahrzeughalter laufen nicht Gefahr, wegen fehlender Papiere wieder nach Hause geschickt zu werden. Von Autofahren ohne gültige Zulassung kann allerdings nur abgeraten werden. Denn dies wird durch hohe Geldbußen geahndet, der Fahrer trägt die Gerichtskosten und kann durchaus auch davon ausgehen, dass ein Führerscheinentzug für eine Dauer von 2 Monaten in Frage kommt.

Wichtige Dokumente für den Gang zur Zulassungsstelle

Welche Dokumente für den Gang zur Zulassungsstelle erforderlich sind, bestimmt der Grund des Behördenganges. Zu beachten ist in jedem Fall: Alle erforderlichen Dokumente müssen Gültigkeit haben und komplett vorliegen. Um ein neues Fahrzeug zuzulassen, benötigen Fahrzeughalter eine COC-Bescheinigung sowie den Personalausweis des Halters oder eine Gewerbeanmeldung bei der Zulassung von Firmenfahrzeugen, die eVB-Ref.-Nummer, die Zulassungsbescheinigung Teil II, eine Vollmacht, wenn es sich bei dem anzumeldenden Fahrzeug nicht um das eigene handelt sowie auch eine Einzugsermächtigung für die KFZ-Steuer. Soll ein gebrauchtes Fahrzeug zugelassen werden, werden bei Zulassung im gleichen Kreis zusätzlich der Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil I benötigt, während auf die COC-Bescheinigung verzichtet werden kann. Darüber hinaus ist auch der HU-Bericht erforderlich.

Bei einer Zulassung in einem neuen Kreis müssen zusätzlich zu den genannten Dokumenten die Kennzeichenschilder zur Zulassungsstelle mitgenommen werden. Dieselben Dokumente werden benötigt bei einem Umzug und der Ummeldung des Fahrzeugs, während bei der Wiederanmeldung eines stillgelegten Kraftfahrzeugs zusätzlich die Zulassungsbescheinigung Teil I mit Stilllegungsvermerk notwendig ist. Soll ein Fahrzeug stillgelegt werden, sind die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II sowie die Kennzeichen nötig und sollen Kurzzeitkennzeichen beantragt werden, benötigt der Halter den Personalausweis und die eVB-Ref.-Nummer und ggf. eine Vollmacht bei Fremdanmeldung. Mit diesen Dokumenten sind zulassende Fahrzeughalter oder Vertreter grundsätzlich auf der sicheren Seite und natürlich sollte er auch genug Geld dabei haben, um die Zulassungskosten vor Ort begleichen zu können. Denn nur dann ist eine Zulassung möglich.

Anmeldung durch Zulassungsdienst

Grundsätzlich muss ein Fahrzeughalter sein Fahrzeug nicht selbst zulassen, sondern kann jederzeit jemanden beauftragen, der dies für ihn übernimmt. Dies kann eine Privatperson sein oder auch ein Zulassungsdienst. Mit Hilfe eines Zulassungsdienstes erspart sich der Fahrzeughalter alle Umstände, geht jedoch auch gewisse Risiken ein. Da bei Anmeldung alle notwendigen Dokumente und die entsprechenden Gebühren vorliegen müssen, muss der Fahrzeughalter sehr viele wichtige Dokumente aus der Hand geben. Damit läuft er durchaus Gefahr sein Fahrzeug zu verlieren, da die Zulassungsstelle davon ausgeht, dass wenn eine Papiere im Besitz einer Person sind, diese auch Fahrzeugbesitzer ist. Der Anbieter Kroschke in Ahrensburg zeigt jedoch auf, wie sich ein seriöser Zulassungsdienst gestaltet.
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