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Wiki zum Rechtsthema MPU

Informationen zur MPU
Durch eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) wird die Eignung eines Antragstellers zu Führen eines Fahrzeugs, mithilfe der Durchführung eines Tests, beurteilt. Im Volksmund wird für diesen Test auch der völlig unangemessene und herabsetzenden Begriff „Idiotentest“ verwendet. Der fachliche Begriff hingegen ist die „Begutachtung der Fahreignung“. Ihren Ursprung fand die MPU in Deutschland im Jahre 1954. Durch sie kann in Erfahrung gebracht werden, ob sich der Antragsteller im Straßenverkehr zukünftig bewähren kann. Gleichzeitig dient sie als Unterstützung für die Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörden hinsichtlich einer Neuerteilung bzw. Entziehung der Fahrerlaubnis.

Die Fahreignung überprüft im Einzelnen die physische und psychische Eignung des Antragstellers sowie einige relevante Persönlichkeitsmerkmale, beispielsweise seine Zuverlässigkeit. Zur Anordnung einer MPU kommt es in der Regel, wenn Zweifel an der Fahreignung einer bestimmten Person bestehen. Diese kommen meist auf durch:
  • Trunkenheit am Steuer (Führen eines Fahrzeuges mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille und mehr)
  • wiederholte Fahrten unter Alkoholeinfluss
  • Fahrten unter Einfluss von Rauschmitteln
Die meisten Anordnungen einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung erfolgen aufgrund Trunkenheit am Steuer. Generell ist die Teilnahme an einer MPU auf freiwilliger Basis. Sie gibt lediglich eine Chance auf Rückerhalt der Fahrerlaubnis. Wer an der angeordneten MPU nicht teilnimmt, erhält seinen Führerschein auch nicht zurück. Die MPU selbst zählt zu den Dienstleistungen und ist rechtlich dem Werkvertrag zuzuordnen. Der Betroffene, welcher eine MPU sozusagen in Auftrag gibt, kann seinen Dienstleister, also in diesem Fall die Begutachtungsstelle für Fahreignung (BFF) frei wählen.
Ablauf
Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung besteht aus vier Teilen und unbegrenzt oft wiederholt werden:
  1. Persönliche Fragebögen

    • Die Teilnehmer erhalten mehrere Fragebögen, wobei sich die medizinischen Fragebögen auf Vorerkrankungen, Behinderungen bzw. die Einnahme von Medikamenten beziehen, die psychologischen Fragebögen beziehen sich auf die Biografie.

  2. Psychologische Leistungstests, theoretisch und praktisch

    • Hier werden Reaktionstests und Konzentrationstests durchgeführt, welche relativ einfach beginnen und sich dann bezüglich ihrer Anforderung an den Teilnehmer steigern.
    • Für Verkehrssünder sind die Anforderungen jedoch recht niedrig gehalten, so dass von diesen Tests keine große Problematik hinsichtlich des Erhalts der Fahrerlaubnis zu erwarten ist.

  3. Medizinische Untersuchung

    • Hierbei werden vom Arzt Fragen an den Teilnehmer gerichtet, die einen Zusammenhang mit möglichen Erkrankungen und der Fahreignung ausschließen sollen.
    • Wenn der Grund für die Teilnahme an der MPU eine Fahrt unter Einfluss von Alkohol ist, werden regelmäßig noch die Leberwerte kontrolliert.

  4. Psychologisches Untersuchungsgespräch

    • Das psychologische Gespräch ist der zentrale Teil der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung. Hierbei möchte der Psychologe/die Psychologin herausfinden, ob zukünftig weiter an einer Fahreignung des Teilnehmers gezweifelt werden muss oder nicht. Durch das Gespräch sollen Aspekte gefunden werden, die den Teilnehmer entlasten und ein Führerscheinentzug aufgehoben bzw. der Teilnehmer zu einer erneuten Fahrprüfung zugelassen werden kann.
    • Die Fragestellungen werden von der Führerscheinstelle vorgegeben.

Verwandte "MPU" Rechtsbegriffe

Verkehrsrecht, Bußgeld, Fahrverbot, Geschwindigkeitsüberschreitung, Sicherheitsabstand, Unfall, Verkehrsunfall, EU Führerschein, Führerschein, Kfz-Versicherung, Parkverbot, Strafzettel, Unfallflucht, Verwarnung, Fahrerlaubnis, Führerscheinentzug, Mietwagen, Probezeit, Verkehrsstrafrecht, TÜV, Bußgeldbescheid, Ordnungswidrigkeit, Schmerzensgeld, Rotlichtverstoß, Unfallregulierung, Fahrerflucht, Promillerechner
*Sie lesen gerade unser Wiki zum Thema MPU - Ihr MPU Informationstipp

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